2/4 Christen sind Fremdbürger – Monika Flach

Was geschieht, wenn das Königreich Gottes in unsere Zeit, in unser Leben, unsere Welt einbricht? Es bringt Konfrontation. Es konfrontiert uns dort, wo wir nicht mehr mit ganzem Herzen für unseren König brennen, wo unser Glaube zur Religion oder zur Kultur geworden ist, wo wir  – obwohl wir glauben, dass es Gott wirklich gibt – trotzdem denken, beurteilen und leben, wie die Welt um uns, die Gott nicht kennt.

Es ist Zeit, dass wir unseren Standpunkt in Christus wieder einnehmen, als Herausgerufene, als Söhne und Töchter unseres Gottes, die in diese Welt hinein gesandt sind, um Sein Reich zu repräsentieren!

 Wir sind Botschafter des allmächtigen Gottes! Durch Seine Gnade befähigt, übernatürlich zu leben, zu beurteilen und zu denken. Befähigt, Ihn und Seine Möglichkeiten in jeder Beurteilung mit einzurechnen und Ihn als Lösung für alle Fragen, Probleme und Nöte in unsere Welt zu bringen.

Wir glauben, dass genau das die Berufung der Gemeinde in unserer Zeit ist.

 Es ist die Berufung, sich als Einzelne und als Volk Gottes unserem König neu hinzugeben und Ihm mit unserem ganzen Dasein auf der Erde, von ganzem Herzen zu dienen.

 Es ist die Berufung, unter Seiner Herrschaft, in und aus Seinem Königreich heraus zu leben – nach den Werten und Gesetzmäßigkeiten, die in Seinem Reich herrschen. Ein Volk, bestehend aus Bürgern, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch sind sie EINS in IHM!

Die Botschaften sind Ausschnitte aus  unserer Reformationskonferenz „Das Königreich Gottes in unserer Zeit“, die vom 28.-31. Oktober stattgefunden hat.

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