1. Das Gebetshaus ist ein Ort der Anbetung und Intimität mit Gott. Es ist ein Ort der Gottesbegegnung, wo Gott um seiner selbst und um seines Reiches willen gesucht wird. Im Grunde geht es immer um IHN! Wir wollen ihm Raum geben, dass Jesus uns tief begegnen kann – sowohl in Anbetungs- und Soaking-Zeiten, als auch in der Fürbitte und im Gebet für die Nationen, die das Erbe Jesu sind. Es ist ein Ort, wo man von eigener Kraft zur Ruhe des Glaubens kommt und man in Intimität und durch Anbetung in die Gegenwart Gottes eintritt. Wir dienen nicht als Angestellte oder Arbeiter, sondern dienen Gott, dem Vater, als seine Söhne und Töchter. Wir beten Gott an, einfach weil er würdig ist und er es wert ist. Der leise Gebetsraum im 1. OG soll einen Ort der Intimität und der Gegenwart Gottes anbieten, wo man alleine oder mit mehreren im Raum Gott begegnen kann.
2. Das Gebetshaus wird immer auch ein Ort der Heimat sein für Beter, Fürbitter und Anbeter, die eine Berufung zum Dienst haben wie Hanna (Lk 2,36-37), und diese Berufung gemeinsam mit Gleichgesinnten ausleben wollen. Wir glauben, dass Gott Leute berufen wird, vollzeitlich oder teilzeitlich den Dienst der Fürbitte zu tun. Die Möglichkeit lokal vor Ort, aber auch in den Nationen und in Schulungseinsätzen zu beten, schafft ein weites Betätigungsfeld, wo es nie langweilig werden wird.
3. Das Gebetshaus ist aber auch besonders ein Ort, wo Gebet und Fürbitte geschieht für die Nationen. Unser Herz schlägt für die Transformation von Nationen, für Weltmission und für verfolgte Christen. Hier wird also nicht einfach nur geruht, sondern im Geist „gekämpft und gearbeitet“, denn das Reich Gottes soll in den Nationen landen. Als Freigekaufte und gerufene Botschafter seines neuen Reiches erfüllt uns dieser Ruf mit großer Freude. Es ist unsere Leidenschaft, dass Jesus, das Lamm, die Frucht seiner Leiden bekommt. So soll sich jeder Beter Gott ganz zur Verfügung stellen für die Pläne und den Willen Gottes. Unser Gebetshaus ist ein Ort der prophetischen Fürbitte und der Regentschaft, wo durch Flehen, Deklaration und Kampf es auch schon mal laut werden kann. Reich Gottes komme, wie im Himmel so auf Erden! Wille Gottes geschehe – wie im Himmel so auf Erden. Ziel hier ist, dass man nicht nur alleine beten lernt oder andere für sich beten lässt, sondern das gemeinsames Gebet in der Gruppe im Mittelpunkt steht, denn in der Einheit ist Autorität. Im Geist und in der Einheit beten zu lernen ist ein Training, das nicht unterschätzt werden darf. Als Gebetshaus bieten wir auch „öffentliche Gebetszeiten“ zu unterschiedlichen Themen an. Zu diesen Gebetszeiten ist jeder herzlich eingeladen, der gerne als Besucher mit uns beten möchte. Beten lernt man durchs Beten!
4. Unser Auftrag ist nicht nur lokal zu beten, sondern in den Nationen. Jesus hat gesagt: Gehet hin in alle Welt… Deswegen gehören regelmäßige Gebets-Einsätze zu unserem Gebetshaus dazu. Das Kommen und Gehen in den Nationen schafft eine große Freude und die Berichte und Erlebnisse mit dem Heiligen Geist in den Nationen entzündet immer wieder neu die Leidenschaft für Gott und sein wunderbares Königreich.Das Gebetshaus ist ein Ort der Ausbildung von Fürbittern, Priestern und Königen (apostolisch-prophetische Seminare, Schulen und Jüngerschaftsmodule). Der Hauptfokus ist also nicht allein, dass viele Gebete hervorkommen und viel gebetet wird, sondern die Person des Beters ist das Hauptaugenmerk im Gebetshaus. In Europa sind wir alle Kinder des Dualismus und Humanismus, wo wir in Gefahr sind, nur aus dem Sichtbaren zu beten. Hier soll ein Ort sein, wo Leute ihre Identität im Geist einnehmen und lernen, als Könige und Priester aus dem unsichtbaren Königreich Gottes heraus zu beten.
5. Unser Herz ist es, die Berufungen von Betern freiszuetzen. Mit unserem Hintergrund als Bibelschullehrer, Trainer und Seminarleiter werden wir im Gebetshaus immer auch Schulungen und Training für Fürbitter und Gebetsleiter etc. anbieten, um Beter und Anbeter in ihren Berufungen zu unterstützen. Diese Schulungen sind sowohl offen für interne Gebetshausmitarbeiter, als auch für Beter und Gebetsgruppenleiter aus verschiedenen Gemeinden und Werken, die dadurch in ihren jeweiligen Aufgabenfeldern und Diensten gestärkt, ermutigt und zugerüstet werden können. Außerdem ist gutes Gebetstraining durch fundiertes Medienmaterial im Shop möglich, wo wir langjährige Erfahrungen weitergeben im Bereich Gebet und Prophetie, und im kostenlosen Mediencenter.
6. Eine weitere wichtiger Auftrag des Gebetshauses ist die Gastfreundschaft für Leiter. – Hier soll ein Ort sein, wo sie Auftanken, Zurüstung und Weisung empfangen können. So besteht die Möglichkeit, sich im Haus für einige Tage zurückzuziehen und mit Gott Zeit zu verbringen. Wenn möglich, werden wir auch ein Team zusammenstellen, das prophetisch hören kann für die Zeit. Auch der Leise Gebetsraum soll ein Ort für Leiter sein, Gott neu zu begegnen und um neue Wegweisung und Vision zu suchen. (Verpflegung: Selbstversorgung. Küche ist im Gästezimmer integriert).

Hintergrund von Gebetshäusern

1.Thess. 5,17
Freut euch allezeit! – Betet unablässig! – Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

Dieser Ruf zum Gebet gilt natürlich jeder Gemeinde und jedem Kind Gottes, doch gleichzeitig gab es durch die Geschichte hindurch immer wieder auch Menschen, die einer Berufung zum Gebet gefolgt sind, die dem Dienst der Hanna aus Lukas 2, 36-37 entspricht:

„Und es war eine Prophetin Hanna, […] die wich nicht vom Tempel und diente Gott Nacht und Tag mit Fasten und Flehen.“

In allen Jahrhunderten hat es sie gegeben – diese Fürbitter, Anbeter und Propheten, die ihr Leben dem Dienst des Gebetes und der Anbetung gewidmet haben. Viele von ihnen leben diese Berufung gemeinsam mit Geschwistern in Klostern oder Kommunitäten aus. Andere wiederum widmen sich parallel zu ihrem Familien-, Berufs- und Gemeindeleben in einem überdurchschnittlichen Maß dem Gebet.

Wir glauben, dass es eine besondere Berufung zum Leben ganz im Dienst des Gebets gibt. – Auch heute noch!

Quer durch alle christlichen Konfessionen hindurch suchen Menschen neu nach der Freude und Vollmacht der Begegnung und Zusammenarbeit mit Gott im Gebet.
Gebetsbewegungen wie z.B. Aglow, Lydia, Harfe & Schale, MiK, 24-7, IHOP, die in den Jahrzehnten nach der Weltgebetskonferenz 1984 entstanden sind, haben sich in der westlichen Welt weit verbreitet und multipliziert.
Was Gott in den asiatischen, afrikanischen und arabischen Nationen im Bereich Gebet tut, übersteigt unsere Erfahrungen in der westlichen Welt noch um ein Vielfaches! Bei der Weltgebetskonferenz 2012 in Jakarta kamen mehr als 9 000 offizielle internationale Vertreter von Gebetsbewegungen und Gebetsinitiativen zusammen. Zur gemeinsamen Gebetsveranstaltung mit Betern aus Indonesien waren es dann ca. 100 000 Fürbitter und Anbeter.

Gebetshäuser entstehen an unzähligen Orten auf der Welt. Auch bei uns in Deutschland, Österreich und in der Schweiz gibt es sie schon seit etlichen Jahren – mit ganz unterschiedlichen Ausrichtungen, Schwerpunkten und Berufungen.

Wir als Team des „Kingdom Impact Gebetshauses“ sind mit einigen dieser Gebetshäuser seit vielen Jahren eng verbunden und haben in Deutschland, Indien und der Schweiz beim Aufbau und der Zurüstung von Gebetshaus-Arbeiten, -Mitarbeitern und -Teams mithelfen dürfen.